Elfia 2017

Unter dem Motto "Good Faeries - Bad Faeries" lockte die Elfia in Arcen am 23. und 24. September 2017 wieder jede Menge Leute in die Schlossgärten: Alte und junge Kostümierte aus aller Herren Länder, Berufs- und Hobbyfotografen und Menschen, die einfach nur gerne Kostümierten und Fotografen zuschauen wollten.  

An zwei Tagen mit fast idealem Wetter stellten Cosplayer, Reenactment-Veteranen, LARPer, Fantasy-Fans und Endzeit-Überlebende ihre aufwändigen Verkleidungen in und zwischen Wäldchen, Wiesen, Blumen, Bambus, Teichen, Fressbuden und Verkaufsständchen zur Schau. Gute und böse Feen, Aliens, Clowns, Prinzessinnen, Khajiit, Uruk-hai und Spezialkräfte kämpften gegen Zombies, spielten mit Drachen, verschenkten Mondzucker, führten Experimente durch, streichelten frisch geschlüpfte Dinos und vergnügten sich auch sonst nach Leibeskräften... aber seht selbst.  

Nicole Schuhmacher
  • Autor: Nicole Schuhmacher
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    Devin Townsend Project live in der Garage Saarbrücken (Transcendence Tour), 18.08.2017

    Devin Townsend Project? Devin ... Townsend?
    Den Namen hatte ich doch schon mal gehört ...
    ...natürlich, der Kanadier war der Sänger eines meiner absoluten Lieblingsstücke gewesen - "In my dreams with you" von Vai, anno '93! Auf dem Wohnzimmerboden vor der Glotze liegend hatten wir den Titel in meiner ehemaligen WG laut mitgesungen, wann immer er auf MTV lief (ja, damals kamauf dem Sender tatsächlich noch Musik), ich besitze natürlich die CD und kann den Text heute noch auswendig. Später hatte ich irgendwann mal mitbekommen, dass der Mann als Strapping Young Lad Musik machte, aber das Ganze nicht weiter verfolgt, weil es mir zu grob war.

    Jedenfalls weckte Anhurs Frage, ob ich ihn in die Garage begleiten wollte, in der Townsends aktuelle Formation im Rahmen der Transcendence Tour aufspielen würde, interessante Erinnerungen. Ich sagte zu.
    Kurzfristig versuchte ich, meine 24 Jahre lange musikalische Bildungslücke zu schließen. Leider reichte die Zeit bis zum Konzert nicht zum intensiven Anhören der 17 oder 18 Alben aus, die Townsend in verschiedenen Formationen und als Solokünstler aufgenommen hatte, also beließ ich es bei einem kursorischen Überblick und stand schließlich (fast) völlig unbelastet unter der riesigen Discokugel der Garage. Für das alters- und genremäßig sehr gemischte Publikum waren die zum Sitzen geeigneten Aufbauten auf der Publikumsfläche der Garage durchaus angemessen. Zumindest verkürzten sie meinen alten Knochen die Wartezeit!

    Nicole Schuhmacher
  • Autor: Nicole Schuhmacher
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    The Last Tour - Saarlandhalle

    „Was? Sabaton in der Saarlandhalle? Kriegen die die Halle denn voll?“ Das war mein erster Gedanke, als mir Anhur gestand, dass das Last-Stand-Tourkonzert nicht in der Garage stattfinden würde.

    Soviel vorneweg: Ja, sie kriegen. Man hatte zwar noch Luft zum Singen und Platz zum Hüpfen, aber die Fläche war voll, besonders schön zu sehen bei … aber dazu später.

    Fangen wir einfach vorne an: Nachhause kommen, Werkzeug in die Ecke schleudern, noch ein Angstpipi machen, und schon sitzen Anhur und ich mit Fotoausrüstung im Auto. Er hatte wenigstens Zeit, sich fein zu machen (was für ein Sabaton-Konzert mindestens Stadttarnhosen bedeutet), aber ich muss in den Klamotten zur Saarlandhalle aufbrechen, in denen ich gearbeitet habe. Wenigstens war ich morgens geistesgegenwärtig genug, mein Combat Sam-Shirt anzuziehen. Der Gedanke zählt.

    Wir liegen wunderbar in der Zeit, kommen trotz Fremdpanne gut durch den abendlichen Autobahnverkehr – aber dann kriege ich einen Pfeil ins Knie. Wir verfahren uns. Warum? Weil wir es können. Und weil ich vor vierzehn Jahren zuletzt in der Saarlandhalle war. Und weil Anhur zu stolz ist, um das Navi zu benutzen.

    Trotz alledem bekommen wir noch einen hübschen Parkplatz auf dem Saarlandhallengelände: Viele Autofahrer haben aus der festen Überzeugung heraus, oben sei schon alles voll, präventiv an der Straße geparkt. Die Kutten tragenden Menschenmassen, die vor dem Eingang gesittet auf den Einlass warten, machen mir zunächst einmal Angst, aber die Organisation ist großartig, um nicht zu sagen ‚smooth‘ –  wir sind schnell drinnen und streifen durch die Gänge der Saarlandhalle. Aus unerfindlichen Gründen geht mir ein Helloween-Song im Kopf herum.
    Ich kann ein paar Kinder im herumwuselnden Publikum ausmachen, aber der Großteil der Anwesenden dürfte genau wie Anhur und ich knapp unter Hundert sein. Bei der Heroes-Tour 2015 war das anders, aber da spielten ja auch nicht die großen ACCEPT im Vorprogramm.

    Apropos Vorprogramm…

    Nicole Schuhmacher
  • Autor: Nicole Schuhmacher
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    Tanzritual Festival 2016

    Ursprünglich hatte ich das Tanzritual-Festival auslassen wollen, doch dann entschloss sich der Sohn dazu, sein erstes Festival zu besuchen. Bedingung: Die Mama geht auch mit. So kam es, dass ich an einem glühend heißen Samstag ab kurz nach 11 Uhr dann doch auf dem Festivalgelände im Redener Erlebnispark zu finden war, und ich blieb tatsächlich fast bis zum (gar nicht so bitteren) Ende am Sonntag.…

    Tag 1

    Meine Eindrücke: Klein, aber fein. Sich auf dem Festivalgelände zu verlaufen war unmöglich, so dass ich mir in dieser Hinsicht schon mal keine Gedanken um den Nachwuchs machen musste;– auch waren alle Freunde schnell entdeckt und versammelt. Die sommerliche Biergartenatmosphäre trug außerdem dazu bei, dass schnell neue Bekanntschaften geschlossen wurden. So erfuhr ich, dass einige Besucher nicht aus dem näheren Umfeld kamen - ein schöner Erfolg für die Orga, würde ich mal meinen.
    Die Verpflegung war preislich im Rahmen und gegen die Qualität hatte ich auch nichts einzuwenden. Ob die Besatzung der Crepesbude allerdings gedacht hätte, dass sich der Frozen Cappucino zum Verkaufsschlager entwickeln würde?

    Nicole Schuhmacher
  • Autor: Nicole Schuhmacher
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    Elfia 2015

    19./20. September 2015,  Kasteeltuinen, Arcen

    Vorwarnung:
    Im Gegensatz zu meinen Vorschreibern Anhur und Stefan hatte ich die Elfia noch nie zuvor besucht, weswegen ich mich in diesem Artikel nicht auf die Veranstaltungen der Vorjahre beziehen kann. Vergleichen kann ich – wo angebracht - lediglich mit der FaRK im August … insofern bitte ich um Milde.

    Hatte Anhur nicht erst noch in einem der letzten Elfia-Artikel darüber nachgedacht, seine Fotografenausrüstung in ein Kostüm zu integrieren? Siehe da, in diesem Jahr ging er tatsächlich kostümiert auf die Jagd nach Gewandeten, Cosplayern und Masken. Militärisch aufgerüscht hatte er sogar Gelegenheit, eine Go-Pro an den Helm zu knipsen, aber leider schützten ihn seine Tarnmuster nicht davor, Verkleidete höflich zu fragen, ob er sie fotografieren dürfe .

    Der Samstag begann mit  … Regen. Das sei Tradition, ließ ich mir von den Männern erklären, aber musste es uns deswegen auch gefallen? Schon der Weg vom Parkplatz in die Schlossgärten war von durchweichten Opfern der Regengüsse gesäumt. Es gelang mir, einen Pappmaché-Kanarienvogel aus einer Pfütze zu bergen und in mein ‚Kostüm‘ zu integrieren. Dem schadete der Regen eher nicht – als gemischte Military/Endzeit-Truppe (nur Donna Christina ging als sie selbst ;) ) waren wir der Witterung nicht ganz hilflos ausgeliefert.

    Der Regen hielt noch ein Weilchen an, das wir im Schloss verbrachten. Mit Horden anderer Kostümierter begutachteten wir ausgestellte Kunstwerke und feilgebotenes Kunsthandwerkliches, bis der Himmel am frühen Nachmittag ein Einsehen hatte. Als Regenschauer Wattewolken wichen, wagten wir einen Ausbruch und zwängten uns an einer Horde Disney-Prinzessinnen vorbei ins Freie.

    Nicole Schuhmacher
  • Autor: Nicole Schuhmacher
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