Ost+Front

Gegründet wurde Ost+Front 2008 von Patrick Lange, der bis zu diesem Zeitpunkt bei Corvus Corax, Tanzwut und Schelmish gespielt hatte.

2011 wurde Ost+Front einer breiteren Öffentlichkeit auf dem M’era Luna Festival zugänglich, das sie mit Chris L. (Agonoize) als Frontmann bestritten.[1] Keine zwei Wochen später verließ Chris die Band, sein Platz wurde von Patrick Lange unter dem Pseudonym „Herrmann Ostfront“ eingenommen, welcher bisher die Gitarre und den Backgroundgesang übernahm.[2] Dies behinderte die zeitnahe Veröffentlichung des Debütalbums.

Am 10. August 2012 wurde das Debütalbum Ave Maria veröffentlicht. Dem Album ging das Musikvideo Ich liebe es voraus, das nicht nur in der Musikpresse auf kritische Reaktionen stieß, sondern wegen expliziten sexuellen Darstellungen die „ab 18“ - Freigabe von der FSK verweigert bekam.[3][4] Nach einer Änderung erhielt das Album die Freigabe „ab 16“.[5] Trotz dieser Einschränkung stieg das Album am 28. August für eine Woche auf Platz 68 der Media-Control-Albumcharts ein.[6] Das Album selbst stieß auf gemischte Reaktionen, Metal.de kritisierte, dass Ost+Front „ziemlich hemmungslos die Herrschaften von Rammstein“ kopieren würden, Legacy.de urteilte, dass „trotz der teils gewöhnungsbedürftigen Texte [...] und der eher amüsanten Optik [...] das Provokationspotential – das der Band anscheinend so wichtig ist – eher gering“ bleiben würde. Gleichwohl wurde die Musikqualität und Kurzweiligkeit gelobt.[7][8] Ende 2012 folgten Clubkonzerte in mehreren deutschen Städten, im März 2013 folgten erstmals zwei ausländische Gastspiele. Von April bis August desselben Jahres traten Ost+Front auf mehreren großen Festivals der Schwarzen Szene, wie dem Blackfield Festival und dem M’era Luna Festival auf.

Ende September 2013 veröffentlichten Ost+Front die EP Bitte schlag mich, die auch eine Coverversion von Falcos Hit „Out of the Dark“ enthielt.[9][10]

Am 24. Januar 2014 erschien das zweite Album Olympia, das auf Platz 25 der Media-Control-Albumcharts einstieg.[6] Musikreviews.de bezeichnete das Album als eine stellenweise bewundernswert perfekte Kopie von Rammstein, die jedoch qualitativ weit hinter diesen zurückbliebe und dessen Texte nicht zum Nachdenken, sondern zum Fremdschämen anregen würden.[11] Die Szenemagazine Tombstone und Mindbreed kamen zu einem differenzierteren Ergebnis und lobten die tiefgründigen Texte und die Liebe zum Detail. Ost+Front hätten sich im Vergleich zu ihrem Debüt musikalisch weiterentwickelt und ein „brachiale(s) Gesamtpaket für Freude des schwarzen Humors“ abgeliefert.[12][13] Auch das englischsprachige Onlinemagazin Reflections of Darkness beurteile das Album positiv, kam jedoch zu dem Schluss, dass all diejenigen, die nicht gerade Fans der Band und ihrer Musik seien, dem Album schwerlich etwas abgewinnen könnten (On the other hand if such kind of music can’t be called as one of your preferences, it will be hardly possible to find something really great for you on the release).[14]

Quelle: Wikipedia

Anhur
  • Autor: Anhur
  • weiterlesen...

    Steinkind

    Die Band Steinkind wurde 2006 von Sandor F. und Phil J. in Leipzig gegründet, nachdem sie sich nach einer Konzertschlägerei 2005 kennengelernt hatten. 2006 nahmen sie in ihrem privaten Studio eine Demo-CD mit dem Titel Kind in Scherben auf und verteilten diese in einer Auflage von 500 Stück beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig desselben Jahres an verschiedene Clubs und DJs. Unter den darauf enthaltenen Liedern befand sich auch Deutschland brennt, das 2006 als erste Single und 2007 als Maxi-CD der Band von dem Label Vail Records veröffentlicht wurde. Die Single enthielt neben dem Original des Liedes auch Remixe der bekannten Bands Haujobb und Xotox und konnte sich als Clubhit etablieren.[1]

    2007 erschien mit Vom Hier im Jetzt bei Vail Records das erste Album der Band, aus dem 2008 die zweite Single Ich bin zurück veröffentlicht wurde. Ein zweites Album folgte mit Galle, Gift & Größenwahn 2009 und 2011 veröffentlichte die Band mit Etappe 011 das dritte Album beim Label Danse Macabre.[2]

    Quelle: Wikipedia

    Anhur
  • Autor: Anhur
  • weiterlesen...

    Fliehende Stürme

    Fliehende Stürme sind eine deutsche Depro-Punk/Dark-Wave-Band, die Mitte der 1980er Jahre aus der Stuttgarter Punk-Band Chaos Z hervorging. Diese Namensänderung erfolgte, da die Band neue Stücke in einem anderen Stil schrieb, zu Chaos Z aber "mittlerweile eine eindeutige Erwartungshaltung von Labels und Publikum aus bestand. Wir fanden es persönlich manchmal ziemlich enttäuschend, wenn sich Gruppen, deren erstes Album wir geliebt hatten, auf den Folgeplatten in einem völlig neuen Sound präsentierten.".[2]

    Fliehende Stürme führte einerseits die Tradition des harten, von Discharge und Joy Division beeinflussten, kompromisslosen Punk-Stils von Chaos Z fort, verwendete andererseits jedoch auch elektronische Elemente wie Drumcomputer (nach dem Ausstieg Michael Ortners) und Synthesizer und galt als Crossover aus deutschem Hardcore Punk (nach damaliger Definition) und klassischem Dark Wave. Der Einfluss von Gruppen wie Killing Joke, Xmal Deutschland, Bauhaus und Abwärts wurde seitens der Gruppe immer wieder erwähnt.

    Bis 1995 bestand die Band aus dem Brüderpaar Andreas und Thomas Löhr, die beide noch aus Chaos-Z-Tagen dabei waren, und je nach Bedarf einigen Gastmusikern von anderen Punk- und Wave-Bands. Nach dem Tod Thomas Löhrs wenige Tage nach den Aufnahmen zu dem Album Fallen 1995 führte sein Bruder Andreas Fliehende Stürme nunmehr als Soloprojekt fort und veröffentlichte im selben Jahr das Album 45 Jahre ohne Bewährung unter dem alten Namen Chaos Z.[2]

    1998 stieg Andreas Münch von Substance of Dream als Live-Schlagzeuger bei Fliehende Stürme ein und war bis Dezember 2008 fester Bestandteil der Band. Er war ebenso für die Live-Umsetzung der Keyboards zuständig. Trotz gemeinsamer Touren und der Split-CD Körper ohne Namen (2006) handelt es sich weiterhin um zwei getrennt operierende Bands. Im Frühjahr 2009 übernimmt Jens Halbauer für ihn das Schlagzeug.

    Zwischen 2000 und 2010 bekleidete Stefan Kniehl die Position des Bassisten. Im September 2010 wurde bekannt gegeben, dass Kniehl die Band verlässt und seine Position durch Uwe Hubatschek besetzt wird. Ein Jahr später, im November 2011, verstarb Stefan Kniehl.[1]

    Nach dem Album Himmel steht still verließ Andreas Löhr Deutschland und lebt seitdem hauptsächlich in Portugal, wo 2005 auch das Album Licht vergeht aufgenommen wurde. Die Alben Körper ohne Namen und Lunaire spielt mit dem Licht wurden von Andreas Münch in seinem de-profundis-Studio aufgenommen und vorgemischt.

    Seit 2008 existiert das Eigenlabel Shivering Jemmy, auf welchem bisher die Live-CD Zimmer 12, die CD/LP Die Tiere schweigen (2009) und Warten auf Raketen (2011) erschienen.

    Quelle: Wikipedia

    weiterlesen...

    Tanzritual Festival 2014

    auf dem Utopion Gelände in Bexbach (Saarland)

    Nachdem in den vergangenen Jahren in Bexbach zwei mal das Festival der Barden von Gerd Drenkow und seinen Helfern auf die Beine gestellt wurde, war es in diesem Jahr wieder so weit: Nach 10 Jahren Pause sollte das Tanzritual-Festival in seine 3. Runde gehen.

    Mit diversen saarländischen Acts im Vorprogramm und einigen namhaften Vertretern der Gothic Szene war das Festival gut bestückt. Was dabei heraus kam lest ihr hier.

    Anhur
  • Autor: Anhur
  • weiterlesen...

    Phantasie- und Mittelaltertage 2014

    Zum fünften mal begeisterten die Phantasie- und Mittelaltertage im Deutsch - Französischen Garten 2014 bereits die zahlreich anreisenden Gäste.

    Die Mischung aus phantastischen Welten mit Orks, Elfen, Kriegern, Drachen und allem was dazu gehört, Lesungen und Konzerten konnte auch dieses Jahr wieder mehr als 20000 Besucher nach Saarbrücken locken.

    Anhur
  • Autor: Anhur
  • weiterlesen...