The Last Tour - Saarlandhalle

„Was? Sabaton in der Saarlandhalle? Kriegen die die Halle denn voll?“ Das war mein erster Gedanke, als mir Anhur gestand, dass das Last-Stand-Tourkonzert nicht in der Garage stattfinden würde.

Soviel vorneweg: Ja, sie kriegen. Man hatte zwar noch Luft zum Singen und Platz zum Hüpfen, aber die Fläche war voll, besonders schön zu sehen bei … aber dazu später.

Fangen wir einfach vorne an: Nachhause kommen, Werkzeug in die Ecke schleudern, noch ein Angstpipi machen, und schon sitzen Anhur und ich mit Fotoausrüstung im Auto. Er hatte wenigstens Zeit, sich fein zu machen (was für ein Sabaton-Konzert mindestens Stadttarnhosen bedeutet), aber ich muss in den Klamotten zur Saarlandhalle aufbrechen, in denen ich gearbeitet habe. Wenigstens war ich morgens geistesgegenwärtig genug, mein Combat Sam-Shirt anzuziehen. Der Gedanke zählt.

Wir liegen wunderbar in der Zeit, kommen trotz Fremdpanne gut durch den abendlichen Autobahnverkehr – aber dann kriege ich einen Pfeil ins Knie. Wir verfahren uns. Warum? Weil wir es können. Und weil ich vor vierzehn Jahren zuletzt in der Saarlandhalle war. Und weil Anhur zu stolz ist, um das Navi zu benutzen.

Trotz alledem bekommen wir noch einen hübschen Parkplatz auf dem Saarlandhallengelände: Viele Autofahrer haben aus der festen Überzeugung heraus, oben sei schon alles voll, präventiv an der Straße geparkt. Die Kutten tragenden Menschenmassen, die vor dem Eingang gesittet auf den Einlass warten, machen mir zunächst einmal Angst, aber die Organisation ist großartig, um nicht zu sagen ‚smooth‘ –  wir sind schnell drinnen und streifen durch die Gänge der Saarlandhalle. Aus unerfindlichen Gründen geht mir ein Helloween-Song im Kopf herum.
Ich kann ein paar Kinder im herumwuselnden Publikum ausmachen, aber der Großteil der Anwesenden dürfte genau wie Anhur und ich knapp unter Hundert sein. Bei der Heroes-Tour 2015 war das anders, aber da spielten ja auch nicht die großen ACCEPT im Vorprogramm.

Apropos Vorprogramm…

Nicole Schuhmacher
  • Autor: Nicole Schuhmacher
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    Tanzritual Festival 2016

    Ursprünglich hatte ich das Tanzritual-Festival auslassen wollen, doch dann entschloss sich der Sohn dazu, sein erstes Festival zu besuchen. Bedingung: Die Mama geht auch mit. So kam es, dass ich an einem glühend heißen Samstag ab kurz nach 11 Uhr dann doch auf dem Festivalgelände im Redener Erlebnispark zu finden war, und ich blieb tatsächlich fast bis zum (gar nicht so bitteren) Ende am Sonntag.…

    Tag 1

    Meine Eindrücke: Klein, aber fein. Sich auf dem Festivalgelände zu verlaufen war unmöglich, so dass ich mir in dieser Hinsicht schon mal keine Gedanken um den Nachwuchs machen musste;– auch waren alle Freunde schnell entdeckt und versammelt. Die sommerliche Biergartenatmosphäre trug außerdem dazu bei, dass schnell neue Bekanntschaften geschlossen wurden. So erfuhr ich, dass einige Besucher nicht aus dem näheren Umfeld kamen - ein schöner Erfolg für die Orga, würde ich mal meinen.
    Die Verpflegung war preislich im Rahmen und gegen die Qualität hatte ich auch nichts einzuwenden. Ob die Besatzung der Crepesbude allerdings gedacht hätte, dass sich der Frozen Cappucino zum Verkaufsschlager entwickeln würde?

    Nicole Schuhmacher
  • Autor: Nicole Schuhmacher
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    Queensryche - Condition Human European Tour

    Mittlerweile ist es ganze sieben Jahre her, dass QUEENRYCHE letztmals die Garage unsicher machten. Zu dieser Zeit noch mit Ur-Sänger Geoff Tate unterwegs, von dem sich die Band aufgrund umfangreicher bandinterner Schwierigkeiten 2012 trennte, wussten die US-Amerikaner live alles andere als zu überzeugen. Damals nervte mich insbesondere Tates arrogant wirkendes Rumgepose durch z.B. selbstdarstellerische Pseudo-Saxophon-Einlagen dermaßen, dass ich vorzeitig den Konzertsaal verließ. Nach mehreren schwachen Alben in Folge zeigte man sich damals also auch auf der Bühne Welten davon entfernt, dem eigenen Kultstatus gerecht zu werden.

    Die Neubesetzung am Mikro durch Goldkehlchen Todd La Torre erwies sich dann als absoluter Glücksgriff, denn sowohl das "Comeback-Album" "Queensryche" (2013) als auch die neueste Scheibe "Condition Human" feierten Kritikern und Fans gleichermaßen ab. Quasi ein zweiter Frühling für die Band, welcher sich Berichten zufolge auch live wiederspiegeln sollte. Von daher fuhr ich sehr gespannt nach Saarbrücken, um mich selbst zu überzeugen. Unterstützung erhielten QUEESRYCHE diesmal durch die mir bis dato unbekannten METHODICA und ARCHER. Vorhang auf...

    Brausi
  • Autor: Brausi
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    Erste Bandbestätigungen für das Amphi 2017

    Sommerzeit ist Festivalzeit ... da der Sommer sich nun aber schon dem Ende neigt gibt es vom Amphi Festival schon eine Vorschau auf das kommende Jahr.

    Die ersten Bands die offizielle für das am 22. - 23. Juli stattfindende Festival bekannt gegeben wurden sind:

    • VNV NATION
    • DIARY OF DREAMS
    • LORD OF THE LOST
    Anhur
  • Autor: Anhur
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    Saarmageddon-Festival 2016

    Erstmals fand in diesem Sommer, genauer gesagt am 29. Juli, das Saarmageddon-Festival in Saarbrücken statt. Ein Blick auf das geplante Line-up machte es unumgänglich, sich besagten Termin rot mit drei Kreuzen, wahlweise natürlich auch umgedrehten, im Kalender anzustreichen. Ich meine, alleine die Tatsache, dass RAGE, ARMORED SAINT und POWERWOLF sich eine Bühne teilen sollten, ließ das ganze zur Pflichtveranstaltung avancieren.

    Zunächst einmal stellte sich bei mir im Vorfeld ein umfangreicheres Maß an Verwunderung ein, weil der Startschuss am Freitag bereits um 12.30 Uhr fallen sollte, zumal ein Großteil der potentiellen Festivalbesucher zu dieser Zeit in der Regel wohl noch beruflichen Verpflichtungen nachzugehen hat. Alternativ mussten sich die Betroffenen extra Urlaub nehmen oder die ersten Bands mit Nichtanwesenheit strafen. Dementsprechend langsam füllte sich das Messegelände in Saarbrücken anfangs recht langsam, aber stetig.

    Quasi pünktlich zum Konzertbeginn um halb eins kam es zur ersten Verzögerung. Leider schafften es die US-Amerikaner VALIANT THORR aufgrund von Problemen am Flughafen Frankfurt nicht rechtzeitig zum Festival, sodass der Auftritt ausfallen musste. Scheinbar verspätete sich der Flieger einzelner Bandmitglieder erheblich. Schade drum! Allerdings sollte man die Truppe letztendlich doch noch kurz zu Gesicht bekommen... Später mehr dazu.

    Brausi
  • Autor: Brausi
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