ARCH ENEMY auf "As The Stages Burn“ Tour 2017, Special Guests: LACUNA COIL &THE HAUNTED in der Garage Saarbrücken

Wieder einmal darf ich für „Fotos der Nacht“ als Redakteurin unterwegs sein und treffe mich mit Brausi, um gemeinsam zur Garage zu fahren. Der gute Anhur ist leider momentan ein wenig angeschlagen und daher außer Gefecht. Trotz Baustellenwahn auf der Autobahn treffen wir kurz nach 18:00 Uhr in Saarbrücken ein und sichern uns einen Parkplatz. Als Arch Enemy Fan ist Brausi in seinem Outfit schon von Weitem als solcher zu erkennen; prompt bietet man uns unterwegs Eintrittskarten an. Fröhlich lehnen wir dankend ab und steuern die Garage an. Nach kurzem Einlass- Geplänkel nähern wir uns der Konzerthalle. Zu meinem Leidwesen sind alle Ohrstöpsel ausverkauft. Das wird ein Fest für meine Ohren... Die Besucher sind optisch homogen in Bandshirts und Schwarz gekleidet; es sind nahezu alle Altersklassen vom Teen bis zum Rentner vertreten.

Die Halle ist zu Beginn nur mäßig gefüllt und die meisten Besucher gönnen sich erst noch ein Bier. Während ich auf mein Wasser warte, wird neben mir beim Shirt- Tausch gelacht. Der Jüngling mit schmächtiger Statur, der das eben neu erworbene Arch Enemy Shirt überstreift, habe „seinen Sixpack vom Rauchen“ erklärt mir grinsend und gut gelaunt sein Freund.

Baghira
  • Autor: Baghira
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    Jomsviking European Tour 2016/17

    Hilfe, die Wikinger kommen!!! Zwar nicht, wie in den guten alten Zeiten, um zu plündern und brandschatzen, aber immerhin. Heutzutage hat man auch im hohen Norden sozialverträglichere Optionen gefunden, um sich zünftig zu amüsieren. So auch am 04. April in der Saarlandhalle, wobei AMON AMARTH zum akustischen Sturm auf die Landeshauptstadt ansetzten. Die Auswahl dieser im Vergleich zur Garage wesentlich größeren Lokation war wohl dem Umstand geschuldet, dass letztere während des 2012er Abstechers der Band zur „20th Anniversary Show” kapazitätstechnisch aus allen Nähten platzte.

    Brausi
  • Autor: Brausi
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    Knorkator in der Garage Saarbrücken 09.03.2017

    „Wir haben euch gefreut uns zu rocken“

    Seit Herbst 2016 ist Deutschlands „meiste Band“ der Welt wieder auf Tour und besucht heute das Saarland. Um 19:00 Uhr fahre ich mit Anhur, Heck und Modertier gemeinsam zum Konzert von Knorkator in der Saarbrücker Garage. Die anderen haben die 1994 gegründete Berliner Band schon gesehen, so z.B. als diese auf dem Saarbrücker Stadtfest spielte, und wussten schon interessante Details über das Konzert in Heidelberg zu berichten.

    Knorkator: das sind Alf Ator - Stumpen - Buzz Dee - Nick Gogow - Rajko Gohlke. Ursprünglich als Chaoten bekannt widersetzen die Jungs sich konsequent jedem Klassifizierungsversuch und genießen heute breite Anerkennung aufgrund ihrer musikalischen und poetischen Virtuosität und ihrer stilistischen Bandbreite von Klassik bis Death Metal.

    Dass sie damit diverse Alters- und Gesellschaftsgruppen für sich begeistern können, zeigt sich denn auch bei der Zusammensetzung der Gäste am heutigen Abend. Stilistisch präsentieren sich die Fans vorwiegend im „fifty shades of black“ -Look und mit Bandshirts, aber da sind auch die bunten Paradiesvögel in grellen Farben. Besonders beeindruckend fand ich einen jungen Mann in seiner pinkfarbenen Felljacke.

    Zum Einstieg gibt es keine Vorband sondern einen Vorfilm, indem man zu Musik vom Band Stumpens vielfältige Mimik bewundern kann. Die derartige Einstimmung auf das Konzert ist unspektakulär und daher ist die Stimmung auch eher gemäßigt. Mit Eintreffen des "Film-Stumpens" um 20:00 Uhr an der Garage ist es aber mit der Ruhe vorbei und sofort erschallen laute "BUZZ DEE“ Rufe. Vorfreude und Begeisterung für die Band sind deutlich zu hören und die Show beginnt.

    Baghira
  • Autor: Baghira
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    The Last Tour - Saarlandhalle

    „Was? Sabaton in der Saarlandhalle? Kriegen die die Halle denn voll?“ Das war mein erster Gedanke, als mir Anhur gestand, dass das Last-Stand-Tourkonzert nicht in der Garage stattfinden würde.

    Soviel vorneweg: Ja, sie kriegen. Man hatte zwar noch Luft zum Singen und Platz zum Hüpfen, aber die Fläche war voll, besonders schön zu sehen bei … aber dazu später.

    Fangen wir einfach vorne an: Nachhause kommen, Werkzeug in die Ecke schleudern, noch ein Angstpipi machen, und schon sitzen Anhur und ich mit Fotoausrüstung im Auto. Er hatte wenigstens Zeit, sich fein zu machen (was für ein Sabaton-Konzert mindestens Stadttarnhosen bedeutet), aber ich muss in den Klamotten zur Saarlandhalle aufbrechen, in denen ich gearbeitet habe. Wenigstens war ich morgens geistesgegenwärtig genug, mein Combat Sam-Shirt anzuziehen. Der Gedanke zählt.

    Wir liegen wunderbar in der Zeit, kommen trotz Fremdpanne gut durch den abendlichen Autobahnverkehr – aber dann kriege ich einen Pfeil ins Knie. Wir verfahren uns. Warum? Weil wir es können. Und weil ich vor vierzehn Jahren zuletzt in der Saarlandhalle war. Und weil Anhur zu stolz ist, um das Navi zu benutzen.

    Trotz alledem bekommen wir noch einen hübschen Parkplatz auf dem Saarlandhallengelände: Viele Autofahrer haben aus der festen Überzeugung heraus, oben sei schon alles voll, präventiv an der Straße geparkt. Die Kutten tragenden Menschenmassen, die vor dem Eingang gesittet auf den Einlass warten, machen mir zunächst einmal Angst, aber die Organisation ist großartig, um nicht zu sagen ‚smooth‘ –  wir sind schnell drinnen und streifen durch die Gänge der Saarlandhalle. Aus unerfindlichen Gründen geht mir ein Helloween-Song im Kopf herum.
    Ich kann ein paar Kinder im herumwuselnden Publikum ausmachen, aber der Großteil der Anwesenden dürfte genau wie Anhur und ich knapp unter Hundert sein. Bei der Heroes-Tour 2015 war das anders, aber da spielten ja auch nicht die großen ACCEPT im Vorprogramm.

    Apropos Vorprogramm…

    Nicole Schuhmacher
  • Autor: Nicole Schuhmacher
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    Tanzritual Festival 2016

    Ursprünglich hatte ich das Tanzritual-Festival auslassen wollen, doch dann entschloss sich der Sohn dazu, sein erstes Festival zu besuchen. Bedingung: Die Mama geht auch mit. So kam es, dass ich an einem glühend heißen Samstag ab kurz nach 11 Uhr dann doch auf dem Festivalgelände im Redener Erlebnispark zu finden war, und ich blieb tatsächlich fast bis zum (gar nicht so bitteren) Ende am Sonntag.…

    Tag 1

    Meine Eindrücke: Klein, aber fein. Sich auf dem Festivalgelände zu verlaufen war unmöglich, so dass ich mir in dieser Hinsicht schon mal keine Gedanken um den Nachwuchs machen musste;– auch waren alle Freunde schnell entdeckt und versammelt. Die sommerliche Biergartenatmosphäre trug außerdem dazu bei, dass schnell neue Bekanntschaften geschlossen wurden. So erfuhr ich, dass einige Besucher nicht aus dem näheren Umfeld kamen - ein schöner Erfolg für die Orga, würde ich mal meinen.
    Die Verpflegung war preislich im Rahmen und gegen die Qualität hatte ich auch nichts einzuwenden. Ob die Besatzung der Crepesbude allerdings gedacht hätte, dass sich der Frozen Cappucino zum Verkaufsschlager entwickeln würde?

    Nicole Schuhmacher
  • Autor: Nicole Schuhmacher
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