Powerwolf- Wolfsnächte 2013

Erneut kam es am 19.10.2013 zum Heimspiel für die Wölfe in Saarbrücken. Erneut bot man Unterhaltung auf höchstem Niveau. Und erneut traten besagte Herren den Besuchern der an diesem Abend restlos ausverkauften Lokalität mit metallischen Grüßen dermaßen in den Allerwertesten, dass es eine reine Wonne war.

Majesty
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Powerwolf
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Leider begann das Konzert für mich weniger erfreulich, da es beim Einlass in die Garage zu einer unnötigen und lästigen Verzögerung kam. Aus diesem Grund verpasste ich ärgerlicherweise die ersten Songs des von POWERWOLF persönlich eingeladenen Openers HERALDER und damit auch die Gelegenheit, meinen Fotoapparat warmzuschießen. Folglich gibt es vom Auftritt auch keine Bildchen anzuschauen. Was ich von den Saarländerinnen und -ländern noch mitbekommen durfte, hinterließ allerdings einen recht positiven Eindruck. Zunächst fiel auf, dass bereits zu relativ früher Stunde mehr zahlende Gäste anwesend waren, als zwei Tage zuvor bei CHILDREN OF BODOM an gleicher Stelle im Laufe des kompletten Abends. Der Stimmung war dies auf jeden Fall zuträglich, sodass HERALDER die Bühne unter lautstarken Zugaberufen verließen. Insbesondere für Keyboarderin Antje, Bassist Torsten und Schlagzeuger Andrè dürfte dies besonders erfreulich gewesen sein, da der Gig ihren letzten zusammen mit der Band darstellte.

Setliste Heralder

  • Lost...
  • ...In Another World
  • Night Of Downfall
  • Battleground
  • Courage In Times Of Fear
  • The Forest Hides The Prize Of Wisdom
  • Wraith Hunter

Die deutsche Antwort auf MANOWAR heißt definitiv MAJESTY! An dem Image des True Metal-Flagschiffs mögen sich vielleicht die Geister scheiden bzw. Geschmäcker spalten, ausgeprägte Livequalitäten kann man den Jungs allerdings kaum absprechen. Ein sehr kurzweiliger Auftritt, der den Schreiber dieser Zeilen dazu animierte, sich am Merchstand sogleich das neue Album "Thunder Rider" zuzulegen. Das limitierte Digipack, versteht sich...

Setliste Majesty

  • Metal Law
  • Make Some Noise
  • Hail To Majesty
  • Thunder Rider
  • Heavy Metal Battlecry
  • Sword And Sorcery
  • Metal Union


Wie oben bereits angedeutet entwickelte sich der Abend für POWERWOLF zum Triumphzug. Der Laden war mittlerweile dermaßen pickepackevoll, dass man sich den Weg zum Bierstand regelrecht freikämpfen musste. Songauswahl und Bühnenshow waren wie gewohnt vorzüglich, sodass die angereisten Fanscharen stimmungsmäßig durch die Decke gingen. Kleine Anekdote am Rande: Man glaubt es kaum, aber wenn Organist Falk Maria Schlegel nicht gerade auf der Bühne steht, sich vor hellem Tageslicht in seiner dunklen Gruft versteckt oder zwecks blutiger Nahrungsaufnahme des Nachts Jungfrauen in den Hals beisst geht er einer geregelten Arbeit nach. Aus diesem Grund befanden sich ob des Heimspiels von POWERWOLF zahlreiche seiner Kollegen inklusive des Chefs im Publikum, um den blassen Mitarbeiter lautstark anzufeuern. Geniale Idee für die Gestaltung des jährlichen Betriebsausflugs, wie ich finde!

Setliste Powerwolf

  • Lupus Daemonis (Intro)
  • Sanctified With Dynamite
  • Prayer In The Dark
  • Amen & Attack
  • All We Need Is Blood
  • Sacred & Wild
  • Resurrection By Erection
  • Coleus Sanctus
  • Drum Solo
  • Raise Your Fist, Evangelist
  • Kreuzfeuer
  • Werewolves Of Armenia
  • Dead Boys Don't Cry
  • We Drink Your Blood
  • Lupus Dei

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  • Saint Satan
  • Saturday Satan
  • In The Name Of God (Deus Vult)
Brausi
  • Autor: Brausi