Young Kammgarn - ChamberCoreMetal'n'Rock im Kasino Coppelius "Tumult" Tour 2009

Technische Probleme

Vorab zuerst einmal Hallo und eine kleine Entschuldigung an Alle, die  auf Ihre Fotos im Netz etwas länger als geplant warten mussten.

Welcher Schreck ereilte mich, als ich versuchte die Fotos aus meiner CF-Speicherkarte auszulesen und als Anzeige der Dateien einen leeren Ordner sah, dessen Inhalt mit 0 kb auf dem PC angegebene wurde.

Die Kamera zeigte nach Einstecken der Karte nur noch Error. – Oh Graus - „Fluch und Segen der Technik“- Meine quasi noch fabrikneue CF-Karte hatte beschlossen das Zeitliche zu segnen.  Nach unterschiedlichen Versuchen erhielt ich Hilfe in Form eines Programms, welches trotz starker Beschädigung der CF-Karte die Daten auslesen konnte. Bitte verzeiht auch, falls es vielleicht Euer Foto nicht geschafft hat- sprecht mich beim nächsten Konzert einfach an und wir machen ein neues Foto

In diesem Sinne viel Vergnügen mit den Fotos ... Baghira alias Andrea

 

Das Event

Am 27.12.09 hat die Kammgarn zum zweiten Mal im Jahr 2009 zum ChamberCoreMetal'n'Rock mit Coppelius eingeladen. Diesmal ist Bewegung angesagt - erklärtes Ziel des Konzertes ist es den Weihnachtsspeck weg zu hüpfen, um fit in die zweite Decade des neuen Jahrtausends starten zu können.

Die Berliner Band Coppelius,  die nach eigenen Angaben irgendwo im vergangenen Jahrhundert hängen geblieben ist hat bereits bei Ihrem Auftritt Anfang 2009 ihr neues Album „Tumult“ mitgebracht und kommt nun wieder um ihre alten und neuen Songs mit Hilfe eines Kamerateam für die Nachwelt aufzuzeichnen.

Ohne Vorband beginnt das Konzert pünktlich um 20 Uhr mit dem akustischen Lied "Transylvania". Die Stimmung ist von Anfang an hervorragend. Das Publikum ist wie immer durchwirkt von Fans, die es dem Sextett gleich tun und sich modetechnisch an den Stil des 19ten Jahrhunderts anlehnen.

Und mehr noch das Publikum beweist nicht nur Stilsicherheit im Bezug auf seine Kleidung. Auch die Liedtexte sitzen und begeistert singen alle bei "Schöne Augen" und "Operation", aber auch bei neuerem Liedgut wie "Charlotte the Harlot" und "Lilienthal"mit. Jedes Lied wird mit frenetischem Applaus quittiert.

Interaktion mit dem Publikum

Zur Darbietung von "Das Amulett" werden die Anwesenden gebeten, sich hinzusetzen und im Anschluss an das Lied auf Applaus zu verzichten. Gehorsam folgten die Fans der Aufforderung, deren Umsetzung Bastille mit Argusaugen überwacht. Geordnetes und gleichmäßiges Händeklatschen mit dem Publikum wird  Comte Caspar immer wieder geübt- zuletzt als Auftakt zum Stück "Rightful King".

Nach anderthalb Stunden Spielzeit nimmt das Konzert unerwartet früh ein Ende nach dem "Phantom of the Opera" und "I get used to it". Die Begeisterung der Konzertbesucher ist ungebrochen und mit wahnsinniger Ausdauer und Lautstärke fordern sie rhythmisch und bestimmt mit "Da Capo"-Rufen, die auf Coppelius-Konzerten anstelle von Zugabe zu hören sind, weitere Lieder ein.

Die insgesamt vier Lieder andauernde Zugabe beginnt mit "Time-Zeit". Während dessen wirft Bastille sich vertruaensvoll in die Menge und gleitet, von den Händen der Fans getragen, über deren Köpfe hinweg. Gefolgt wird dieses Ereignis von der nächsten Aktion als Coppelius zum Stück "Murders in the Rue Morgue" ca. 15 langhaariger Fans, zum Headbangen auf die Bühne bitten. Das Spektum reicht von „Dirty Dirk“, einem Mitleid der Coppelius-Crew, bis hin zu einem wohlgekleideten jungen Herrn. Wild und ungestüm fliegen die Mähnen und genauso wild ist auch der folgende Applaus.

Für das letzte Lied des Abends entzündet Bastille Teelichter, die er dem Publikum reicht. Zusammen mit den Wunderkerzen der Fans weicht der Furor einer besinnlichen Stimmung. Es erklingt ein dramatisches "1916" zu dem sich die Fans erneut hinsetzen um das letzte Lied des Abends zu genießen.

Zum Abschluss dankt Bastille der Crew und dem Publikum und verabredet sich mit den Fans am Bierstand. Das Publikum spendet rauschenden Applaus für ein wieder einmal gelungenes Konzert

Wilder „Metal-Furor“ mit klassischem Instrumentarium

Alle Achtung: Coppelius führen ihren Stil konsequent fort und bieten ein weiteres Mal ein außergewöhnliches Hörerlebnis. Wie immer setzen sie anstelle von E-Gitarren und Bässen Cello, Kontrabass und Klarinette ein, die auch häufig verzerrt werden und so für einen sehr schrägen und skurrilen Klang sorgen, besonders wenn die Herren an diesem Abend ihre furiosen Soli nacheinander zum Besten geben. Natürlich darf auch das obligatorische Solo des völlig haltlosen Drummers Nobusama nicht fehlen, welches die Stimmung gegen Ende des Konzerts noch einmal zum Kochen bringt.

Unglaublich auch, wie die Herren Coppola und Caspar während ihrem Spiel riesige Sprünge über die Bühne machen. Die Show ist eines der besonderen Markenzeichen dieser außergewöhnlichen Band.

Aber auch die Nähe zu ihrem Publikum ist für Coppelius ganz wichtig. So findet der Abend sein Ende mit dem Bad der Herren in der Menge ihrer Fans, welche ihr ebenso wie die Konzertelemente im Anhang dokumentiert findet.

Wenn es konstruktive Kritik oder vielleicht auch etwas Positives zu vermelden gibt, dann schreibe man mir, indem man das folgende Logo anklickt.

AB

Musikvideographie zu "Die Glocke"

Und hier noch ein interessanter Hinweis für alle Fans:

Die Herren Coppelii haben einen eine - wie sie es nennen eine - Musikvideographie zum Song "Die Glocke" aus dem aktuellen Album "Tumult!" abgedreht. Wie Max Copella und sein musizierendes Gefolge die rockende Kammermusik in bewegten Bildern präsentieren, seht ihr weltexklusiv auf www.sonic-seducer.de oder direkt unter http://www.sonic-seducer.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4680&Itemid=27

Galerien

Coppelius Tumult Tour: Die Band
Coppelius Tumult Tour: Die Fans

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