Am 6.3.2009 beglückte uns das Two Bridges into Darkness Team um Tommy wieder einmal mit einem Konzert im PlanB auf dem zweibrücker FH Campus.
Im Gegensatz zum im letzten Jahr veranstalteten Industrial-Event „Klanggenerator“ waren dieses Mal Vertreter der Gothrock-Sparte geladen, die Gäste zu unterhalten. Love's Labour's Lost, Luceed und Arts of Erebus starteten in genannter Reihenfolge mit etwas Verspätung das Programm, das uns dann bis nach Mitternacht unterhalten sollte.
Dass sich die Formation Love's Labour's Lost erst kürzlich von ihrem Gitarristen trennte und dafür keinen Ersatz dabei hatte, bemerkte ich um ehrlich zu sein nicht, da Inge B. (Viola) und O.M.A. (Bass) mit dem Rhythmusgeber Augi (Schlagzeug) ein so gutes musikalisches Bild boten, dass einfach nichts zu vermissen war. Im Gegenteil. Gerade die Parts von Viola und Bass waren eingängig. Kein Schnickschnack! Nur schön! Ein kleiner Wermutstropfen war für mich leider der Gesang. Sänger Thomas Thendri konnte mich nicht so überzeugen wie seine Begleiter. Es schien mir immer, als ob da mehr drinnen sei als raus kam: Verklemmt, zu zurück haltend, zu wenig aggressiv? Da fehlte mir einfach das gewisse Etwas.
Anders bei Luceed: Hier erschien Oliver Made (Gitarre, Gesang) sofort als treibende Kraft, die ihre Bandkollegen David Soppelsa (Gitarre), Joe May (Bass) und Marc Goergen (Schlagzeug) entsprechend mit nahm. Das soll jedoch nicht heißen, dass Luceed wie eine Einmannshow erschien. Im Gegenteil: Die Truppe, die schon mit Bands wie HIM, Die Happy, Clan of Xymox und anderen auf der Bühne standen, ist sehr gut eingespielt, und jeder einzelne Musiker war in seinem Part absolut überzeugend. So konnten Luceed mit ihrem Sound, der irgendwo zwischen The Mission, Tea Party, The Merry Thoughts, vielleicht ein bisschen Sisters, usw. einzuordnen sein dürfte, die anwesenden Gäste auch immer mehr aus der Reserve locken.
So war es dann für Arts of Erebus, den Headliner des Abends, deutlich einfacher den verdienten Applaus zu ernten und einige schwarze Menschen gar zum Tanzen zu bewegen. Einzig zwischenzeitliche Rückkopplungen auf dem Micro von Sänger Damian Grey konnten die Freude über den ansonsten guten Sound und die Leistung der einzelnen Musiker kurz trüben. Glücklicherweise konnte das Problem von der Technik aber recht schnell gelöst werden.
Fazit: Das Dark Passion Festival bot den Gästen einen schönen, unterhaltsamen Abend voll guter Musik. Schade, dass es so etwas nicht auch einmal beispielsweise auf dem Stadtfest in Zweibrücken gibt. Die Organisatoren sind vor Ort, die Bands verfügbar! Das wäre eine wirkliche Bereicherung für das Fest und eine echte Neuerung angesichts der immer wieder zu hörenden XYZ Coverbands. Einzige Wermutstropfen des Abends waren die anfängliche (unnötige?) Verzögerung... und die ungenügende Menge an Zuhörern; ja, das Publikum war leider nicht in dem Maße anwesend, wie es die Musiker sicherlich verdient hätten. Speziell, wenn man den vergleichsweise niedrigen Eintrittspreis bedenkt. Ich durfte schon eine Menge Konzerte mit deutlich schlechterem Angebot für mehr Eintrittsgeld „genießen“.
Ich war mal so frei und habe meine Bilder von Love's Labour's Lost in der entsprechenden Galerie mit angehängt.
Auch ich gebe die Hoffnung auf einen ordentlichen Bericht nach wie vor nicht auf! ;-)
Ich habe auch noch Bilder von Luceed und Art of Erebus "in der Schublade" und werde diese in den nächsten Tagen auf jeden Fall noch "nachreichen".
So... stay tuned! :-)
Mit Dunkelgruß
Erik (EJS) aka Schamass
Dark Passion: Love's Labour's Lost
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Dark Passion: Luceed
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Dark Passion: Arts of Erebus
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