Bei Ankunft erfahren die meisten Festivalbesucher, dass das im Vorverkauf erhältliche Campingticket ausschließlich für Zelte gilt, was erst kurz vor Festivalbeginn auf der Webseite nachgelesen werden konnte. Auch die Damen der Rezeption sind auf Grund der Fragen leicht gereizt, denn die, zur Anreise mit dem Zelt erforderlichen, Autos müssen kostenpflichtig abgestellt werden, Wohnmobile benötigen ein anderes Ticket … Der Preis des Parktickets ist erschwinglich und die Tickets für Wohnmobile werden kulanterweise eingetauscht, so dass sich die Gemüter nach wenigen Minuten beruhigen.
Darüber hinaus sorgen strahlender Sonnenschein und der erste Eindruck vom am Rande des (fast leer gepumpten) Bostalsees aufgebauten Mittelaltermarkts für gute Laune. Der Markt kann es zwar aufgrund der Lokalität und dem recht kleinen Ritterlager nicht mit dem Ambiente berühmter Märkte aufnehmen, bietet aber einiges zum Entdecken. Und so kann man hier die Zeit vor und zwischen den Konzerten mit einem Einkaufsbummel verkürzen. Das Angebot reicht von Mittelalter-Waffen, Rüstzeug und zeitgemäßer Bekleidung, über Schmuck, Edelsteinen, Bienenwachskerzen und internationale kulinarische Leckereien bis hin zu. Ständen mit Gothic-Kleidung und –Accesoirs und/ oder CDs. Die Bewohner des Ritterlagers machen mit verschiedenen Darbietungen auf sich aufmerksam.
Am Freitag startet der Konzertteil um 14:45 Uhr auf der Bühne mit Ingrimm, die zum ersten Mal in unserer Region aufspielen. Frontmann Fenris , der leicht gerüstet und mit seinem flammend roten Haar wie eine fleischgewordene Heldengestalt aus einem Fantasy-Roman von Markus Heitz (Mahet) wirkt und der Rest der Regensburger Mittelalter-Metal Band begeistern trotz der frühen Stunde bereits viele Besucher mit furios gespielten Liedern wie "Skudrinka", "Spielmann" und "Der Sturm". Das Publikum entlässt die Band erst nach der zweiten Zugabe um 15:35 Uhr unter großem Applaus.
Nach nur 15 Minuten Umbaupause können die Festivalbesucher dann mit Nachtgeschrei die zweite Band begrüßen. Nachtgeschrei bietet auf dem Hexentanz Festival mit dem Release-Konzert zu ihrem Debüt-Album "Hoffnungsschimmer", welches an diesem Tag erscheint, den Besuchern eine besondere Gelegenheit. Die aus Frankfurt am Main stammende Band erhält durchweg viel Beifall vom Publikum und verläst nach einer geforderten Zugabe, ("Der Meister") gegen 16:30 Uhr unter Applaus die Bühne.
Nun steht die Spaßmachertruppe Feuerschwanz auf dem Programm. Schon während der Umbaupause stimmen die Spielleute ihre Fans mit kleinen Späßen ein. So wird "des Hauptmanns geilen Haufen", wie die Band sich auch gerne nennt vom von einem gut gelaunten Publikum um 17 Uhr empfangen. „Prinz Hodenherz“ ist zum ersten Mal beim Hexentanzfestival dabei und ist für Gesang und das Spielen von Dudelsack & Co. verantwortlich. Im Gegensatz zu seiner Vorgängerin, welche laut einem Besucher „nur gut blasen konnte“ hat er eine schöne Stimme und bildet einen interessanten Gegenpart zum „Hauptmann“. Optisch unterstützt durch zwei leicht-begleidete, auf „Miezen“ getrimmte Tänzerinnen unterhält die Spielmannstruppe routiniert die Anwesenden mit Ihren nicht allzu ernst zu nehmenden Liedern, nicht zuletzt natürlich mit dem entsprechenden Lied „Met und Miezen“. Kurzfristig gibt sich "Spyke“, der Bassist der lokalen Mittelalter-Rockband „Spielbann“ die Ehre, um mit Feuerschwanz ihr „Flatulenz“- Cover des Schandmaul-Stückes "Herren der Winde“, zu spielen. Das Publikum zeige sich von Feuerschwanz gut unterhalten und erfreut die Band mit dementsprechendem Feedback. Um 18 Uhr verlässt die Band die Bühne und zeigt sich wenig später am Bierstand weiterhin zu Späßen aufgelegt. Fröhlich wird mit den Fans geprostet und für die Fotografen posiert.
Coppelius hilft auch beim Heiratsantrag
Währenddessen verstehen auch die Herren von Coppelius es die ca. 35minütige Umbau- und Stimmpause für die Fans vor der Bühne kurzweilig zu gestalten. Ursprünglich aus dem 19. Jahrhundert stammend, ließ die klassischen Musiker am 18.Juni 1815 ein dauerhafter Stromschlag ungebührlich laut werden.
Mit mysteriösen Tonwerkzeugen (Klarinetten, Cello, Kontrabass, Schlagzeug) in den Händen geben sich die eleganten Herren, wie immer umsorgt von ihrem treuen Diener Bastille in Gehröcken die Ehre und lassen den guten Ton auch auf dem Festivalgelände einkehren. Selbst die wenig atmosphärische, noch taghelle Open-Air-Bühne kann den Genuss nicht trüben. Voller Elan, wild und unverschämt gut reißt die Darbietung der Zylinder tragende Gruppe, die auf ihren Instrumenten eine Art akustischen Metal kreiert haben, das Publikum mit. Nicht zuletzt Compte Caspar, der bereits Feuerschwanz bei ihrem letzten Lied mit der Klarinette unterstützt, verbreitet mit seinem plötzlichen, mitten im Publikum fortgesetzten musikalischen Auftritt, glückselige Hysterie.
Bei Liedern wie "Operation" oder "Time-Zeit" singen die Besucher tatkräftig mit und während des Stückes "To My Creator" kehren die Katzen-Tänzerinnen auf die Bühne zurück. Furios ist auch das Cover von Iron Maidens „Murders in the Rue Morgue“. Nach der "Ouvertüre" betritt dann ein junger Mann die Bühne, den Diener Bastille als Carsten Fischer vorgestellt. Dieser ergreift das Mikrophon und macht seiner Freundin vor der gesamten Zuschauermenge einen Heiratsantrag. Dieser wird offensichtlich von ihr bejaht, aber leider bleibt dem Publikum ein Blick auf die junge Braut verwehrt. Seither sucht der Bräutigam nach Zeitzeugnisse … Mit "Phantom of the Opera" und "I get used to it" als Zugabe rocken die fünf Herren noch einmal in einem furiosen Finale ab. Nur allzu schnell ist das Konzert vorüber und gegen 19:35 Uhr versichert Bastille dem jubelnden Publikum zum Abschied wie immer: "Coppelius hilft!".
Die "ersungene" Zugabe
Um 20 Uhr, nach erneutem Umbau, bereitete das Publikum Saltatio Mortis einen begeisterten Empfang. Nach dem Auftakt mit "Prometheus" und Liedern wie "Sieben Raben" herrscht Hochstimmung auf dem Platz. Die Menge ist in Bewegung und singt Texkundig kräftig mit. Im Gegenzug zeigt sich Saltatio Mortis von seiner besten Seite und spielt neben den Mittelalter-Rock-Stücken auch zwei akustische Stücke. Mangels Auftritt auf dem Neunkircher Mittelaltermarkt gäbe es dieses Jahr sonst keine Darbietung des Akustik-Programms im Saarland. Als Saltatio Mortis nach dem Lied "Spielmannsschwur" die Bühne verlässt ruft die Menge nicht einfach nach einer Zugabe sondern singt wieder und wieder die Melodie des Stückes bis die Band auf die Bühne zurückkehrt und vor der eigentlichen Zugabe noch einmal den Refrain von "Spielmannsschwur", spielt. Dieser Moment ist einer der atmosphärischen Höhepunkt des Auftrittes von Saltatio Mortis und sogar des ganzen Festivals. Nach den Stücken "Licht und Schatten" und "Nichts bleibt mehr" verlassen die Spielmänner um 21:30 Uhr unter tosendem Applaus die Bühne.
In der nun folgenden Umbaupause tritt eine Gruppe von Feuer-Artisten mit einer Feuershow auf. Leider findet die Show aufgrund der Unberechenbarkeit des Elements nicht auf, sondern vor der Bühne statt, was einem Teil der Zuschauer die Sicht und damit z. T. wohl auch das Interesse nimmt. Nicht zuletzt sind es aber auch die Länge der Veranstaltung und die zunehmende Kälte, welche ein Teil der Zuschauer noch einmal zum Bierstand führen, Kraft und Energie zu tanken.
Zum Abschluss des Tages erscheinen gegen 22:15 Uhr Corvus Corax. Die Berliner Spielmänner, die auch als "Könige der Spielleute" bekannt sind und in ihrem Nebenprojekt Tanzwut, Mittelalterklänge mit Elektronik fusionieren, verstehen es auch an diesem Tag, in schöner Tradition der mittelalterlichen Spielmannsmusikvon vor 500 Jahren, ihr Publikum mit rein akustischer Musik zu Unterhalten und zum Tanzen zu bringen. Corvus Corax sehen gut aus und stellen mit ihrem bombastischen Konzert wieder einmal unter Beweis, dass sie an ihren Instrumenten absolute Virtuosen sind. Viele Zuschauer tanzen ausgelassen zu den Rhythmen bis sie der, trotz Bewegung scheinbar bis ins Mark vordringende Kälte und die vorrückende Uhrzeit Tribut zollen. So dünnt die auf dem Platz versammelte Hörerschaft immer mehr aus. Gegen Mitternacht endete der Auftritt von Corvus Corax und mit ihm ein friedlicher und absolut gelungener erster Festivaltag auf dem Hexentanz Festival 2008.
Am Morgen dieses zweiten Festivaltages herrschen hochsommerliche Temperaturen. Viele Festivalbesucher bringen Decken mit, um diese als Sitz- oder Liegegelegenheit zu benutzen. Andere ruhen auf den Bänken des Marktes oder suchen sich irgendwo schattige Plätzchen.
Der musikalische Tag beginnt entgegen der offiziellen Planung mit dem Auftritt von Volkstrott bereits gegen 14:20 Uhr. Zu "Reißt die Mauern ein" der Berliner Band finden sich (vermutlich auch aufgrund dieser Terminschiebung) weniger Besucher ein als zum ersten Konzert des Vortages. Im Konzertverlauf trudeln weitere Interessierte ein, die Besucherzahl des Vortages bleibt aber unerreicht. Die folklore-beeinflusste Rock- und Metal-Musik von Volkstrott kommt am Bostalsee recht gut an, was an den positiven Publikumsreaktionen zu erkennen ist. Um 15 Uhr verabschiedete sich die Band mit "Zu schön".
Ca. 20 Minuten später stehen The Pussybats auf der Bühne. Die Zahl der Konzertbesucher nimmt wieder ab. Die Verbliebenen zeigen sich von der eigenwilligen Gothic-Rock-Band angetan. Vor allem das interessante Erscheinungsbild der Bandmitglieder zieht die Blicke auf sich. Optisch erinnern die Pussybats-Musiker an Musiker wie Kiss oder Keith Richard. Kurz nach 16 Uhr verläst die Band die Bühne.
Zwischenzeitlich verfolgen viele Festivalgänger das Konzert lieber vom, zur Liegewiese umfunktionierten hinteren Teil des Konzertplatzes aus. Bei Vielen ziert die, bisher wenig sonnenverwöhnte, Haut ein mehr oder wenig starker Sonnenbrand. Kappen und Tücher haben als Sonnenschutz Hochkonjunktur. Die gute Stimmung ist ungebrochen.
Scream Silence locken ab 16:25 Uhr wieder mehr Besucher an, welche Sie mit ihrem eingängigen Sound überzeugen. Als die Band kurz nach 17 Uhr die Bühne verlässt kann sie sich über den Applaus ihres Publikums freuen.
Um17:45 Uhr bei Konzertbeginn der Apokalyptischen Reiter wird es zum ersten Mal für diesen Tag vor der Bühne richtig voll. Schon beim Empfang der Band und ihrem ersten Stück "Friede sei mit dir" herrscht beste Stimmung vor der Bühne. Wie gewohnt ist die Band sehr lebhaft und kraftvoll und erzählt mal von Melancholie, mal von Lebensfreude. Bei Stücken wie "Du kleiner Wicht" oder "Die Sonne scheint" singt das Publikum laut mit. Dominant ist der schmetternde Brachialsound. Nach einer Zugabe verabschiedet sich die Band kurz nach 19 Uhr von ihrem begeisterten Publikum.
Ab 19 Uhr kühlen endlich die Temperatur rund um den Bostalsee etwas ab und ein leichter Windhauch ist zu spüren. In der Umbaupause animiert ein junger Dudelsackspieler die Festivalbesucher mit dem beliebten Subway-to-Sally-Stück "Julia und die Räuber" und mit der, auf dem Dudelsack eigentümlich klingenden, Titelmelodie von Star Wars.
Um 19:30 Uhr betritt Diary of Dreams als vorletzte Band des Festivals die Bühne. Als deutsche Band um den Sänger Adrian Hates war die Band anfänglich im Dark-Wave-Umfeld angesiedelt. Ab der Jahrtausendwende wandelte sich die Musik von Diary of Dreams drastisch und lockt am heutigen Tag mit seiner Musik mit Elemente aus Elektro, Gothic und Future Pop zahlreiche Besucher vor die Bühne. Der Sound ist elektronischer und tanzbarer als früher, aber wie zuvor sehr melancholisch. Der Auftritt der Band mit dem markanten Gitarristen- und Gesangs-Duo Adrian Hates und Gaun:A überzeugt das Publikum und unter Beifall verlasen Diary of Dreams gegen 21 Uhr die Bühne.
Feuerzauber und schlechte Laune
In der nunmehr letzten Umbaupause des Festivals bietet die mittelalterlichen Lagergruppe Societas Draconis den Zuschauern eine, auf die Klänge der begleitenden Musik abgestimmte, furiose Feuershow. Wie Tags zuvor vor der Hauptbühne platziert, erreichen sie am heutigen Tag weitaus mehr Leute. Im eindrucksvollen Finale geben 5-6 Feuerspucker und Artisten zu ASPs „Ich will brennen“ noch einmal alles und werden unter lautem Beifall vom Publikum entlassen. Wieder ist der Refrain von "Julia und die Räuber" zu hören.
Um 21:30 Uhr betritt endlich Subway to Sally die Bühne. Den Preis für schlechtes Benehmen erhält Frontmann Eric Fish, der kurz vor Beginn des Auftrittes den Fotographen aus dem Fotograben vertreiben lässt "Keine Fotographen! Eric Fish ist schlecht gelaunt“ heißt es vor der Bühne. Ob es die Folge von Starallüren, eine Überdosis des Brandmittels oder einfach nur ein kleiner Sonnenstich sind, bleibt ungeklärt. Die Fans sind von Subway to Sally auf jeden Fall begeistert und viele der Anwesenden singen bei Stücken wie „Sieben“, "Eisblumen" und "Falscher Heiland" inbrünstig mit.
Optisch untermalt Subway to Sally ihre Bühnenpräsenz mit eindrucksvollen Pyroeffekten. Auch Eric Fish macht als Feuerspucker eine gute Figur. Das Stück "Auf Kiel", mit dem die Band als Gewinner aus dem letzten von Stefan Raab initiierten Bundesvision Song Contest hervorgegangen ist, darf natürlich nicht fehlen. Eric Fish beklagt bei dieser Gelegenheit, dass nach dem Wettbewerb jedes teilnehmende Stück mit Ausnahme des Gewinnersongs von Subway to Sally im Radio gelaufen sei. Erst als zweites Stück der Zugabe wird den Fans der Wunsch nach "Julia und die Räuber" erfüllt, welches sie begeistert mitsingen. In diesem Moment herrscht Hochstimmung auf dem Platz und er kann als Höhepunkt des zweiten Tages bezeichnet werden. Mit dem "Seemannslied" beenden Subway to Sally um 23:10 Uhr ihren Auftritt und das Festival unter tosendem Beifall ihrer Fans.
Beim Verlassen des Festivalgeländes werden die hinausströmenden Besucher noch einmal an den Ständen vorbeigeleitet und entschwinden von der nicht enden wollenden Feuer-Darbietung begleitet in die Nacht.
Nach zwei sonnenverwöhnten Tagen bleibt festzustellen, dass das Festival ein voller Erfolg war. Der erste Tag begeisterte die aus der ganzen Republik angereisten Besucher aufgrund seines musikalischen Abwechslungsreichtums nachhaltiger, aber auch die Konzerte am zweiten Tag finden ihre Anhängerschaft. Die beiden Headliner: Corvus Corax und Subway to Sally machten ihrem Ruf alle Ehre. Zu wünschen bleibt, dass sich Eric Fishs Laune bessert und dass es dem Veranstalter auch im kommenden Jahr gelingt ein vergleichbar hochkarätiges Festival zu organisiere. Sicherlich werden ganz viele Besucher wiederkommen.
Last but not least sei an dieser Stelle noch vermerkt, dass sich der ein oder andere Festivalbesucher über die Preispolitik des Veranstalters ärgerte Verständlich ist dass das 2-Tages-Tickets im Vorverkauf mit 30 € günstig ist. Die Kosten für das Freitagstagesticket erscheinen mit 23 € hoch, aber nachvollziehbar. Mit 35 € sorgt der Preis des Samstagstickets für einige Verstimmung, da hier einfach die Preis-Leistungs-Relation zu fehlen scheint. Organisatorisch gibt es also nicht nur in Sachen Campingticket noch Optimierungsbedarf.
Ingrimm/Hexentanz 2008
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Nachtgeschrei/Hexentanz 2008
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Feuerschwanz/Hexentanz 2008
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Coppelius Hexentanz 2008
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Saltatio Mortis/Hexentanz 2008
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Corvus Corax/Hexentanz 2008
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Hexentanz 08: The Pussybats
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Scream Silence/Hexentanz 2008
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Dia Apokalyptischen Reiter/Hexentanz 2008
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Diary of Dreams/Hexentanz 2008
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Hexentanz 08: Subway to Sally
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Societas Draconis/Hexentanz 2008
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