Dixi(e)land oder: Horror vom Feinsten

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So, das war’s auch schon wieder: M’era Luna 08 - gerade erst begonnen und schon wieder vorbei. Da die Zeit umso schneller vergeht, je älter man wird, verzichte ich auf ein ausgedehntes Vorwort.

Freitag
Gleich vor der Haustür – noch auf dem Weg zum Wohnmobil – ignoriere ich zunächst mal einen Anschiss, den ich für meine in durchdringendem Pink gehaltenen Strickjacke kassiere. In diesem Sinne geht es auch gleich weiter. Hasi gibt auf dem Weg nach Drispenstedt eine wundervolle Anekdote zum Besten: Sie war gefragt worden, ob sie ‚auch zu den Leuten gehöre, die immer nur Schwarz und Weiß trügen’…

Wir überlegen, ob damit Oberkellner, Musikclowns oder Sträflinge gemeint sind, ohne zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen, und sind dann alle gemeinsam betroffen.

Natürlich müssen wir irgendwann kollektiv Pipi, und wo halten wir? An der gleichen Autobahnraststätte wie immer. Es muss wohl auch die Lieblingsraststätte zahlloser finsterer Gestalten sein (‚anderer finsterer Gestalten’ kann ich ja schlecht schreiben), denn gleich auf dem Klo rudeln mir die ersten Samtrockträgerinnen entgegen, die ich abends auf dem M’era Luna wiedersehen soll.

Etwa hundert Stunden später erreichen wir den Drispenstedter Flughafen und unsere Wagenburg. Wir haben fast den gleichen Stellplatz wie schon 2007: nahe Dixieland (womit ich eine größere Ansammlung mobiler Toiletten meine) und nicht weit vom Satansgraben – der Stelle, an der sich unsere Reifen während der Freitags-Schlammschlacht des Vorjahres fest in den Boden gebissen hatten.

Ankunft, Begrüßungsorgie, Vorzelt-Aufbau, Bier. Günni bewundert meine schwarz-bunten Zehentrennersocken, dann trinken wir noch ein Bier.

Diesmal sind alle auf die Disco-Attacke vorbereitet – alle außer meinem ungefähr 12 Jahre alten Aluminium-Hemd. Das zerfällt bei der ersten Berührung spontan in seine Bestandteile, woraufhin ich solche Pansgrimassen bekomme, dass ich es in aufrechter Haltung genau bis zum Disco-Einlass schaffe und um 90° abgeknickt wieder zurück zur Wagenburg, wo ich mich umgehend ins Gewand der Nacht hülle und der Länge nach ausstrecke. Unser Sani Petty verabreicht mir Tropfen, die mein Los zumindest erleichtern; als Andenken an diesen (wenn man von der WoMo-Beschallung einmal absieht) unmusikalischen Abend bleibt ein Foto meines reflektierenden Hinterteils.

Samstag
ENDLICH MUSIK!
Von wegen. Zunächst einmal wälzen wir uns träge in unseren Wohnmobilen und Zelten herum, dann frühstücken wir stundenlang. Die Pansgrimassen sind weg; ich beschließe aber vorsichtshalber, an diesem Tag überwiegend Bier zu mir zu nehmen, da ich dem Feststoff seit dem Vorabend nicht mehr traue, zudem verzichte ich darauf, Einengendes zu tragen. Soviel zu meinem generalstabsmäßig ausgetüftelten Klamottenplan…

Nach dem Herumgefläze steht Arbeit auf dem Plan: Augenbrauen ankleben. Stein für Stein für Stein. Und danach-
ENDLICH MUSIK!
Es zieht mich in den Hangar zu Cinema Strange, wo ich einen internen Vermerk mache: ‚zuhause mal auf Webseite gehen und in aller Ruhe anhören’. Anhurs skeptischem Blick hingegen entnehme ich, dass das Dargebotene nicht so ganz sein Ding ist, also gehen wir schnell wieder ins Freie, wo jetzt Ordo Rosarius Equilibrio aufspielen. Der Bass geht - sogar draußen auf der Wiese - direkt in die Knochen, die Schwingungen sind grandios, ich suhle mich mit Heck und Günni träge im Sand vor der rechten Moon Bar und mache den zweiten internen Vermerk des Tages: ‚Muss ich kaufen.’

Das bringt mich auf die Idee, mir Hasi zu schnappen und die Einkaufsmeile heimzusuchen – schließlich gab es im Urlaub keine Gelegenheit, das Urlaubsgeld auf den Kopf zu hauen. An einem winzigen Stand-im-Stand erstehe ich einen toten Käfer, im Großmarkt trifft mich gleich darauf die Erkenntnis, dass es einen Unterschied gibt zwischen ‚nichts Einengendes tragen’ und ‚nichts Einengendes kaufen’. So geht das Korsett, das mir schon seit Monaten in der Nase steckt (ja, ich weiß, dass es *da* eigentlich nicht hingehört), in meinen Bestand über. Arm, aber zumindest kurzfristig glücklich kehre ich zur Wagenburg zurück, um die Beute zu verstauen; als ich den Käfer herumzeige, höre ich, ich sei ‚ja schon so’n bisschen Emo’. Weinend breche ich zusammen und überlege mir, ob ich nicht doch noch das grüne Kapu mit den Pilzen kaufen sollte…

Das nächste, an das ich mich erinnern kann, ist, dass Tanzwut auf der Hauptbühne ihr Programm zum Besten geben; nicht, dass wir es nicht bereits gesehen hätten, aber die Musik animiert Susi und mich dazu, im Schatten der rechten Moon Bar um eine Campingdecke herumzutanzen.

Irgendwann sind die Beine vom Tanzen so schwer, dass auch Teufel und Co. nichts mehr ausrichten können; da kommt uns Unheilig gerade recht. Singend sitzt ein Pulk der Unsrigen auf der Decke, bis der Graf fertig ist und auch unsere Stimmbänder kaum noch mitmachen. Während die Übrigen liegen bleiben, um der Darbietung von ASP beizuwohnen, strebe ich in den Hangar: ASP habe ich erst kürzlich gesehen, Samael – von denen ich immerhin ein paar CDs besitze - noch nie, So hüpfe ich dann den schweren Beinen zum Trotz fleißig und bis zur letzten Note zur Musik der Schweizer auf und nieder. Begeistert ob der Superstimmung im Hangar torkele ich schließlich wieder ins Freie.

Irgendwann – hier verlässt mich wie so oft der Sinn für das Zeitgefüge – berichten Hasi und Petty fröhlich, dass sie für ein ASP-Autogramm anstanden, die Schlange aber so lang war, dass sie letztendlich mit einem VNV Nation–Autogramm in der Tasche aus dem Kritzelverschlag wieder rausgekommen sind.

Die Mädels: ‚Jetzt brauchst du auch noch’n Autogramm.’
Ich: ‚Nö, aus dem Alter bin ich raus.’
Wie auch immer, die Mädels schwärmen so von den netten Jungs von VNV Nation, dass wir natürlich bleiben, bis die ihr Programm abgespult haben. Und wo wir schon mal da sind, bleiben wir dann auch noch für Front 242. Nach Genuss der lebhaften Musik der VNV-Stimmungskanonen fällt es mir aber schwer, das schwierige Front-Programm zu mögen, und wie ich hinterher beim Biertrinken in der Wagenburg feststelle, bin ich nicht die Einzige, der es so ergangen ist – VNV Nation waren einfach ergreifender.

Übrigens: die falschen Augenbrauen haben gehalten. Nicht einen einzigen Stein habe ich verloren.

Sonntag
Es regnet. Und irgendwie hat keiner Lust, sich aus der Sicherheit der Wagenburg - respektive des Pavillons – herauszubewegen. Irgendwann beginnen ein paar der Unsrigen, sich trotz des feuchten Wetters schick zu machen. Mir ist eher nach Cargohosen und Bandshirt zumute, also verzichte ich weitestgehend aufs Aufhübschen. Nur die Augen anmalen und noch ganz schnell die Deko-Kontaktlinse rein-

Das noch vom Vortag strapazierte Auge schwillt innerhalb von Sekundenbruchteilen auf die dreifache Größe an, krächzend und gurgelnd kratze ich die Linse raus. Das Augenweiß ist jetzt rot, das Make-up ruiniert; grollend restauriere ich das zerstörte Kunstwerk mehr schlecht als recht, während ich von allen Seiten begeisterte Kommentare ernte (es soll aber nicht der letzte Kontaktlinsenunfall des Tages gewesen sein).

Nach scheinbar endlosem Frühstücken und Chillen fange ich an, Stress zu machen, denn ich will unbedingt ein paar Bands sehen, von denen ich schon so viel Gutes gehört habe… wo ich am Vortag doch aus mir selbst unbekannten Gründen Frank the Baptist verpasst habe. Ich entfliehe dem Camp (und werde später von Anhur eingeholt), bin dann aber trotzdem zu spät. Zum Glück tragen Geräusche auf dem Festivalgelände weit…

Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schießt, ist: ‚Da spielen doch Iron Maiden’. Doch doch, ich höre stadiontaugliche Gesänge und einen Vokalakrobaten, der Bruce Dickinson Konkurrenz machen könnte. Als ich endlich vorne bin – und dank Regen hätte ich bis ganz nach vorne durchgekonnt - stelle ich dann fest, dass es doch nicht Maiden sind, die da spielen, sondern The Other. Aber wie auch immer – die machen mich völlig fertig. Ein Mädel springt völlig verzückt in einer riesigen Regenpfütze herum, und hätten meine Beine nicht so weh getan, wäre ich garantiert mitgehüpft – so ist leider nur noch leichtes Kopfwackeln drin, während der Rest der Menge niedlich-alberne Skeletthandschuhe in die Luft streckt. Ich muss schmunzeln, habe ich doch erst am Vorabend selbst ein solches Paar erstanden, nur doppelt so albern (weil doppelt so lang). Aus *dem* Alter bin ich augenscheinlich noch lange nicht draußen. Leider liegen meine Knochenwärmer im Schrank in der Wagenburg. Dolle Planung, Krähe, ganz dolle Planung.

Apropos Planung: ich mache mir den ersten internen Vermerk des Tages, der da lautet ‚Unbedingt CD kaufen!’
Als The Other fertig sind, mutmaße ich, dass Blitzkid – die als nächste auf dem Programm stehen – garantiert nicht an das eben Gebotene herankommen. Aber denkste: witzige Show, mitreißende Musik, gute Texte. Während ich weiterhin mit dem Kopf wackele und neidisch auf anderer Leute Skeletthandschuhe starre, mache ich mir den nächsten internen Vermerk: ‚Auch unbedingt kaufen.’

Schnitt.
The Vision Bleak mag ich auf CD eigentlich ganz gerne. Leider kommt der Sound dort vorne, wo ich stehe, so grottig an, dass ich nicht zwischen universellem Hintergrundrauschen und Gesang unterscheiden kann - also gebe ich nach gefühlten drei Stücken genervt auf und folge Anhur in den Hangar, wo Elegant Machinery spielen. Vom Containerklo aus klingen sie wie Marc Almond, im Hangar selbst wie Erasure: das ist zwar nicht schlecht, aber auch nicht so berauschend, dass ich mich zu irgendetwas genötigt fühle.

Dann spielen Agonoize auf. Die Halle füllt sich, die Luft wird schlechter, ein paar der EBM-Schränke fangen an zu schubsen, ich bekomme eine Ladung Bier ins Genick – fast wie früher in der Techno-Disco. Der Imperiale Marsch eröffnet den Reigen, es folgt das typische Agonoize-Stakkato und irgendwann eine üble Coverversion von ‚Fight for your right’. Mir wird zusehends unwohler. Eigentlich wollte ich ja festzementiert im Hangar stehen bleiben, bis ich Hocico gesehen habe…

Scheissegal.
Jetzt will ich nur noch eins: raus hier!
Die erste Hälfte der Flucht gestaltet sich schwierig, da mir ein Strom kahlköpfiger Riesen und stacheliger Cyborgs entgegenschwappt, die hoffen, sich noch ein Plätzchen in der knallvollen Halle erkämpfen zu können. Dann schert – gottlob – ein Fotograf aus der Menge aus und boxt sich den Weg nach draußen frei. Ich hänge mich in seinen Windschatten und bedanke mich artig bei ihm, als ich wieder lebend an der frischen Luft angelangt bin, wo gerade Lacrimas Profundere zu musizieren beginnen. Das tun sie aber so wenig mitreißend, dass mir ein paar Thainudeln reinziehen muss, um mich wieder aufzubauen.

Nach stundenlangem Herumirren einschließlich kurzem Abhängen in der Wagenburg lungere ich in der Nähe des Brezelstandes zwischen Hangar und Gras herum und beobachte eine Horde Geduldiger, die alle in einer Reihe stehen, um Autogramme zu ergattern. Inzwischen dudeln und tröten die unfassbaren Saltatio Mortis auf der Hauptbühne. Ich lenke mich ab, indem ich eine Frau mit wunderschönen rosa Haaren bewundere; dabei entdecke ich einen Typen, der aussieht, als gehöre er zu Blitzkid. Zwar mag ich aus dem Alter für Autogrammschlangen heraus sein, aber – auch wenn es mich einiges an Überwindung kostet - offenbar nicht aus dem Alter, in dem man an Brezelständen herumstehende Musikanten anquasselt: „Excuse me, aren’t you one of the Blitzkid guys?“ – „Yes ma’am!“

Der Herr mit den spitzigen Zähnen nimmt es mit Humor, wir tauschen artig Nettigkeiten aus und schütteln Hände, dann fliehe ich, überwältigt von der eigenen Courage. Auf dem Rückweg zum Lager spielen Apoptygma Berzerk (schreibt man die eigentlich so?), aber davon bekomme ich kaum etwas mit – meine Füße wiegen drei Tonnen und die alten Knochen schmerzen. Soviel Herumlaufen an der frischen Luft kann einfach nicht gesund sein!

Als Übersprungshandlung trinke ich ein Bier.
Später rudeln wir wieder aus der Wagenburg, um New Model Army zu sehen. Na ja, sehen ist übertrieben, wir stehen wie üblich jenseits der rechten Moon Bar mit Blick auf eine Plastikplane. Nun war ich noch nie ein Fan von NMA, aber sie machen ihre Sache für meinen Geschmack erstaunlich gut. Sogar der nach einem solch wolkenverhangenen Tag irreal wirkende Sonnenuntergang fügt sich nahtlos ins Bild. Als schließlich Fields of the Nephilim aufspielen, schicke ich Sonja – die ein großer Carl McCoy Fan ist und zuhause bleiben musste – ein paar SMS. Die Musik bekomme ich dadurch kaum mit, aber das Wenige, das ich höre, gefällt mir nicht wirklich. Nacheinander animiere ich ein paar unserer Mädels zum Besuch der Shoppingmeile, ohne dem Geräuschbrei der Fields zu entkommen. Schließlich verlassen wir kurz vor Konzertende das Festivalgelände, um das M’era Luna mit einem letzten apokalyptischen Grillen zu einem würdigen Abschluss zu bringen.

Montag
VERKEHRSCHAOS!
250 Millionen Menschen möchten gleichzeitig das Festivalgelände verlassen, was zwingend an der Form der Straße beziehungsweise der Tore scheitern muss. Zudem munkelt man, die Polizei winke gnaden- und wahllos jeden heraus, um ihm sein Pipi wegzunehmen oder ihn ins Horn tuten zu lassen. So stehen wir eineinhalb Stunden lang unproduktiv in der einen oder anderen Schlange, bis wir endlich das Tor und damit die Straße zur Freiheit erreichen. Anhurs Ratschlag folgend verstaue ich meine Sonnenbrille in der Handtasche, auch wenn ich ohne nicht sonderlich gut sehe. Es gelingt mir gerade noch rechtzeitig, Augenbrauen aufzumalen, bevor wir die Polizisten passieren, denn mit den Dingern wirke ich nun einmal ausgeschlafener als ohne J.

Wunderbarerweise funktioniert es, wir kommen unbehelligt durch die Kontrolle. Im Vorbeiflug bestaune ich die Zombies, die auf der kleinen Wiese nebenan ihre diversen Räusche ausschlafen.

Der Rest der Heimfahrt vergeht wie im Flug; an jeder Raststätte trifft man schwarzes Volk, auch unser Lieblings-Heimreise-MacDonald macht da keine Ausnahme. Die einzige Aufregung während der Rückfahrt verursacht ein im hintersten Wandschrank verstautes Handy, aber glücklicherweise lässt sich auch dieses Problem lösen, und so kommen wir alle verschwitzt und stinkend, aber froh zurück in die Heimat.

Was nun die Überschrift mit dem Artikel zu tun hat? Na… ich meine natürlich die mobilen Toiletten, die mich sehr beschäftigt haben. Das ist wie mit der Geisterbahn: eigentlich gruselt man sich ja davor, eine unheimliche Macht zwingt einen aber trotzdem hinein (Geisterbahn) bzw. dazu, in die Tiefe des Auffangbehälters zu starren (Dixi-Klo), egal, was man sich vorgenommen hat. Wenn das mal kein Horror ist!

Ach ja: das grüne Kapu mit den Pilzen habe ich mir tatsächlich noch gekauft.

/cr

Galerien

M'era Luna 2008: Impressionen
M'era Luna 2008: Ordo Rosarius Equilibrio
M'era Luna 2008: Tanzwut
M'era Luna 2008: Unheilig
M'era Luna 2008: Samael
M'era Luna 2008: VNV Nation
M'era Luna 2008: Front 242
M'era Luna 2008: The Other
M'era Luna 2008: Blitzkid
M'era Luna 2008: The Vision Bleak
M'era Luna 2008: Agonoize
M'era Luna 2008: Eisbrecher
M'era Luna 2008: Combichrist
M'era Luna 2008: Hocico
M'era Luna 2008: New Model Army
M'era Luna 2008: Fields of the Nephilim

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M'era Luna 2008 Line Up

Hauptbühne

Hangar

Samstag

Delain

Reflexion

Elis

The Legendary Pink Dots

Rabenschrey

Cinema Strange

Ordo Rosarius Equilibrio

Christian Death

Red Lorry Yellow Lorry

Klimt 1918

Mesh

Frank the Babtist

Tanzwut

Epica

Unheilig

Samael

ASP

Moonspell

VNV Nation

Paradise Lost

Front 242

Sonntag

Mono INC.

Irfan

End of Green

DIN(A) Tod

The Other

Painbastard

Bitzkid

Elegant Mashinery

The Vision Bleak

Agonoize

Lacrimas Profundere

Eisbrecher

Saltatio Mortis

Combichrist

Apoptygma Berzerk

Hocico

New Model Army

DAF

Fields of the Nephilim


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