Nachdem Samsas Traum Ende 2007 zu einem Veröffentlichungsdoppelschlag ausholten und die Fangemeinde mit den Alben „Heiliges Herz“ und „Wenn schwarzer Regen“ beglückten, wurde die Republik bereist und einige Abstecher ins nahe Ausland (Schweiz, Italien und Österreich) unternommen.
Wir besuchten am 14.3.2008 das Saarbrücker Roxy, um uns ein Bild der Show zu machen.
Eröffnet wurde der Abend von der französichen Düster-Industrial Band „The Veil“, die es verstanden das Publikum langsam auf Touren zu bringen. Auch kleine Pannen (gerissene Seiten beim Gitarristen) brachten die Truppe um Sängerin Jensara nicht aus der Ruhe, und sie schafften es im Verlaufe ihres Gigs, die Meute vor der Bühne gut mitzureissen und gebührend auf den Hauptgast des Abends einzustimmen.
Nach einer kurzen Verschnaufpause eröffnete Alexander K. mit seinen Mannen auf der dicht eingenebelten Bühne mit einem Blitz – Schlagzeug und Gitarrengewitter die klar gegliederte Show.
Der erste Teil wurde durch Lieder des Albums „Wenn schwarzer Regen“ bestimmt und war so eher für die Anhänger richtig harter Klänge geeignet, die diesen Auftakt auch gebührend mit heftigem Kopfnicken begleiteten. Nach einer kurzen Pause und in neuem Outfit wurde die zweite Runde mit einem Gemisch aus ruhigeren und teils noch etwas flotteren Stücken und einer kleinen Kunstblutshow eröffnet. Tja ... wer in der ersten Reihe stand, durfte sich da auch schon mal über ein neues MakeUp freuen ...
Im dritten und letzten Teil des Konzert begaben sich Samsas Traum mit ihren jubelnden Fans auf eine kleine musikalische Reise. Werke von Tineoidea und anderen älteren Scheiben (wie zum Beispiel Stromausfall im Herzspital oder auch Weena Morloch Knaller (Kugel im Gesicht)) begeisterten das Publikum.
Nachdem ich Meister K. und seine Musiker nun schon mehrfach auf Festivals genießen durfte, war ich gespannt was mich in einem kleinen Club erwartet.
Nachdem ich Meister K. und seine Musiker nun schon mehrfach auf Festivals genießen durfte, war ich gespannt, was mich in einem kleinen Club erwartet. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Möglicherweise da mir der Stil der „Wenn schwarzer Regen“ nicht so liegt (Ich bin eher ein Fan von Tineoidea – a.Ura). Unter Umständen aber auch die Mischung der Musik, bei der ich nicht den Eindruck hatte, dass die Leute hinter den Reglern das Beste raus holten ... vieles Klang zu dumpf, die Stimme oft verwaschen. Alles in allem leider nur ein durchschnittliches Konzert eines Künstlers, von dem ich weiß, dass da auch mehr dabei heraus kommen kann.
bs
The Veil als Vorband von Samsas Traum im Saarbrücker Roxy 2008
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Samsas Traum im Saarbrücker Roxy, 2008
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