Als am 3.12.2009 Wayne Hussey unterstützt von Miles Hunt & Erica Nockalls das Zweibrücker Plan B auf Betreiben der Kontrastbühne e.V. besuchten begab ich mich mit gemischten Gefühlen an besagten Ort.
Waren mir die beiden unterstützenden Musiker schlicht unbekannt, hörte ich im Vorfeld nicht nur gutes über Wayne Hussey. Andererseits wann bekommt man schon einmal die Chance einen der "Großen Alten" in nächster Nähe in Clubatmosphäre zu erleben? Also ab ins Plan B.
Dort angekommen füllte sich die Örtlichkeit recht bald mit ca. 80 Gästen.
Eröffnet wurde das musikalische Treiben dann von Miles Hunt und Erica Nockalls. Sehr schnell hatten die beiden Musiker mit ihrer Performance die gekommenen Gäste in ihren Bann gezogen und konnten mit neuen und alten Liedern mehr als nur überzeugen. Sie begeisterten! Aufgelockert mit einer Menge kleiner Anekdoten über platzende Reifen, konkurierende Musiker, mitgebrachten Kuchen und andere Drogen führte Miles locker durch die Show und ließ die Zeit im Nu vergehen, bevor die Darbietung der beiden endete. Eigentlich viel zu schnell! Aber Wayne Hussey hatte seine Vorbereitungen (in Form von ein wenig Dornfelder ;-)) bereits abgeschlossen und war bereit für die Show.
Und die bekamen wir. Alleine auf der Bühne bewaffnet mit einer Akustikgitarre, einem E-Piano und natürlich einem Mikrofon begann er einen bunten Abend mit einer Ihm wohl typischen Art: Er tat was er wollte. Eröffnet wurde das Programm mit einem Song seiner aktuellen Soloscheibe. Im späteren Verlauf wurden verschiedenste Songs aus seinem neueren Repertoire, über diverse Coverversionen bekannter Lieder von The Cure oder David Bowie und natürlich dem besten von The Mission geboten.
Zum Schluss wurde er erst von Erica unterstützt um zum krönenden Abschluss dann noch mit Miles Hunt und Erica Nockalls The Tower of Strength unter großem Beifall zum Besten zu geben.
Abschließend bleibt nur zu sagen, dass dies vermutlich eines der besten Konzerte war, das ich in diesem Jahr genießen durfte. Einziger Wermutstropfen des Abends war, dass in das Plan B noch locker 200 Leute mehr rein passen könnten. Die Protagonisten des Abends hätten es allemal verdient gehabt, dass zumindest doppelt so viele Leute da gewesen wären oder besser noch eine Schlange vor der Türe hätte warten müssen.
Es war fantastisch!
Euer
fröhlich winkender Anhur ;-)
Wayne Hussey Solo 2009: Wayne Hussey
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Wayne Hussey Solo 2009: The Wonderstuff
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